Aktualisiert am 19/09/2024 von Bettina Kapfer
Inhaltsverzeichnis
Warum ich tue was ich tue
Du musst spitz sein!
Das war einer der Sätze, bei denen ich hellhörig wurde.
Als Selbständige beschäftigt man sich ja mit Marketing mehr als gedacht. Und die Forderung, dass man sich ganz spitz – also in einer ganz kleinen Nische – positionieren muss, war ein interessanter Gedanke.
Und dann fing es bei mir zu rattern an: Was heißt denn das für mich, was heißt denn das für ZuRechtPsychologie?
Meine Mission ist es ja, Menschen mit all dem psychologischen Wissen, Tricks und Ideen auszustatten, die es braucht, um Ziele mit weniger Stress zu erreichen, damit sie im Ziel noch genug Gesundheit, Energie und Menschen rund um sich haben, mit denen sie den Erfolg ordentlich feiern können.
Ich weiß nämlich, wie es sich anfühlt, wenn man nur noch auf das Ziel fokussiert ist. Und alles andere auf der Strecke bleibt.
Familie.
Freund*innen.
Hobbies und sonstige Interessen.
Been there. Done that. 🙄
Bis ich dann irgendwann die Hilfeschreie meines Körpers nicht mehr ignorieren konnte (und wollte).
Auch wenn es gedauert hat, bis es so weit war. Ich war ja ein junger, fitter Mensch. Aber irgendwann hat auch mein Körper den Dauerstress und die Doppelbelastung von Vollzeitjob als Juristin und Vollzeitstudium Psychologie nicht mehr ausgehalten: Kreuzschmerzen, Verdauungsprobleme und Schwitzen waren die deutlichsten Stopp-Signale.
Und um eine etwas längere Geschichte abzukürzen: Bin ich froh, dass ich Psychologie und nicht Physik studiert habe. Denn immerhin kommt im Psychologiestudium irgendwann mal das Fach Gesundheitspsychologie an die Reihe. Und da dreht sich ganz viel um das Thema Stress und Stressreduktion.
Weil die körperliche Stressreduktion einfach ganz viele verschiedene – auf Dauer gesundheitsschädliche – Auswirkungen auf unseren Köper und Wohlbefinden hat.
Und das hat bei mir zweierlei ausgelöst:
- Ich kann und will so nicht weiter machen!
- Wut auf ein Bildungssystem, das mir zwar beibringt, die Summe aller Winkel eines Vieleckes auszurechnen (wer braucht das nicht täglich? 🙄). Aber bitte warum erklärt einem denn niemand, was mit uns passiert, wenn wir Stress spüren. Was das überhaupt ist? Und welche Folgen chronischer Stress haben kann?
Meine Conclusio:
Stressmanagement und Entspannungstechniken, das muss ich mir genauer anschauen. Das könnte mein Thema werden, falls ich mich wirklich mal traue, und meinen Juristinnen-Job schmeiße, um als Psychologin zu arbeiten…
Damit war der Grundstein gelegt. Und weil Psychologie ja ein sehr breites Fach ist (super spannendes Studium, das ich nur empfehlen kann!) könnte man das ja schon fast als eine spitze Positionierung bezeichnen.
Aber da hab‘ ich ein Problem: Ich will mehr! Weil ich der festen Überzeugung bin, dass es eine Kombination braucht, um entspannt zum Ziel zu kommen.
Stressbewältigungsmethoden und Entspannungstraining
Also ja, Stressbewältigungsmethoden sind definitiv wichtig, und gehören eigentlich schon vom Kleinkindalter ins Leben integriert. Entspannungstechniken sind eine gute Ergänzung dazu, weil Stress lässt sich nicht immer vermeiden.
Side note: Aus genau diesem Grund versuche ich auch die Slogans „stressfreie Erfolge“ oder „ohne Stress zum Ziel“ nicht zu verwenden. Stress ist nämlich eine ganz normale Reaktion unseres Körpers, und oft auch hilfreich. Die Dosis macht das Gift.
Resilienz – psychische Widerstandsfähigkeit
Aber damit ist es für mich noch nicht getan. Resilienz – die psychische Widerstandsfähigkeit – ist ein Konzept, das beschreibt, welche Eigenschaften und Fähigkeiten Menschen brauchen, um Krisen und Herausforderungen gut zu bewältigen.
Das hat schon auch Überschneidungsbereiche mit Stressbewältigung und Entspannungstraining. Geht aber auch in manchen Bereichen darüber hinaus, wie zum Beispiel bei Themen wie Selbstwirksamkeitserwartung („ich glaube daran, dass fähig bin, diese Aufgabe zu schaffen), Selbst- und Fremdwahrnehmung und auch soziale Kompetenzen allgemein.
Also das kann und will ich nicht einfach weglassen.
Auch wenn die Marketing-Gurus jetzt schimpfen werden – ich glaube, dass diese beiden Komponenten noch nicht alles sind. Sondern dass es noch einen dritten Teil braucht, um Ziele auf allen Ebenen erfolgreich zu erreichen. 🤓
Selbstführung und Zeitmanagement
Selbstmanagement ist Selbstführung. Für mich bedeutet das, zu wissen, wo ich hinmöchte. Es ist ganz klar, wo es hingehen soll, ich habe eine Vision. Einen inneren Kompass, der mir genau anzeigt, wo mein persönlicher Nordstern ist, an dem ich mich ausrichte.
Wenn dann im Arbeitsalltag Aufgabe nach Aufgabe am To-do Stapel landet, dann sollte man besser genau wissen, was die wirklich wichtigen Tätigkeiten sind. Sonst lässt man sich von den dringenden Aufgaben jagen – denn die schreien immer am lautesten. Das ist für mich Selbstführung.
Wenn das dann auch noch smart mit effektiven und effizienten Zeitmanagement-Methoden kombiniert wird: Wooohooo
Wer hoch hinaus will, muss unten anfangen
Und genau aus diesen Gründen gibt es am ZuRechtPsychologie Blog auch Inhalte aus diesen Themenbereichen zu lesen.
Bei mir taucht auch noch folgendes Bild auf:
Ziele erfolgreich und entspannt erreichen, das ist ein (Hoch-)Haus, das auf einem soliden Fundament gebaut werden muss.
Und daraus folgt: Ich habe ZuRechtPsychologie ganz absichtlich nicht „spitz“ gestaltet. Sondern ich stelle mein Tun ganz bewusst auf ein solides, breites Fundament. Weil darauf kann man dann aufbauen. Das ist belastbar. Und man kann sich darauf verlassen, dass es Druck aushalten wird.
Zu Recht Psychologie.
Unverbindliches Kennenlern-Gespräch
Du hältst gefühlt 1000 Bälle in der Luft, alle anderen verlassen sich auf dich, aber schön langsam hast du keine Energie mehr für das, was eigentlich wichtig ist?
Es gibt wichtige, vielleicht sogar ambitionierte Ziele, die du unbedingt erreichen möchtest, aber dir geht langsam die Luft aus? Du möchtest erfolgreich sein, aber bei all deiner Verantwortung bleibst du selbst auf der Strecke?
Stell dir einmal vor, dass
- du dein Ziel erreichst und das Gefühl hast, dass du stolz auf dich und deinen Erfolg sein darfst - weil du spürst, dass gut genug bist
- Gedanken und Puls beim Schlafengehen ganz ruhig sind, du die Nacht durchschläfst und in der Früh erholt aufwachst
- du deine Balance findest, in all deinen beruflichen und privaten Rollen - und du selbst nicht mehr auf der Strecke bleibst
- du in eine herausfordernde Situation gerätst und gelassen deine Strategien abrufst, sodass du ruhig und ganz bei dir selbst bleibst
Ich bin Bettina, Psychologin und Coachin, und ich unterstütze Menschen mit Verantwortung dabei, auch ambitionierte Ziele ruhig und gelassen zu erreichen. Voller Fokus auf eine gute Balance von Ziel, Lebensqualität und Gesundheit. 🎯
Buche jetzt deinen kostenlosen Kennenlern-Termin, für dich: