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Die 5 Fähigkeiten der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn (Gastbeitrag Waldemar Färber – Erfolgsdetektiv)

Die 5 Fähigkeiten der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn, die dich vom Standstreifen auf die Überholspur bringen

Aktualisiert am 18/06/2026 von Bettina Kapfer

Die 5 Fähigkeiten der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn, die dich vom Standstreifen auf die Überholspur bringen

Gastbeitrag von Waldemar Färber – Erfolgsdetektiv

Blick über die Schulter eines Autofahrers auf die Straße.

Ist dein Leben ein Laufband?

Du rennst. Schwitzt. Bist müde und bleibst am Ende doch nur auf der Stelle?

Dann ist es Zeit, dass du vom Laufband absteigst und dich ins Auto setzt.

Diese 5 Fähigkeiten der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn zeigen dir den Weg vom Standstreifen auf die Überholspur.

Mit ihrer Hilfe wirst du deine Ziele schneller erreichen, dich weniger im Kreis drehen und noch heute deinen ersten Erfolg feiern.

Angeschnallt?

Dann los.

#1 Der unsichtbare Fehler, der dir jeden Tag mehrere Stunden raubt

Jeden Sonntag gehe ich in die Kirche.

Das Programm variiert von Woche zu Woche:

Manchmal tritt unsere Tanzgruppe auf, ein anderes Mal singen Kinder und an anderen Tagen feiern wir eine Verlobung auf der Bühne.

Doch zwei Sachen sind so sicher wie das Amen:

Das Mittagessen nach dem Gottesdienst.

Und die Predigt.

Im Regelfall spricht der Pastor 45-60 Minuten.

Weißt du, was meine größte Herausforderung ist?

Die Aufmerksamkeit auf der Predigt zu halten.

Warum?

Menschen bekommen täglich mehr als 6000 Impulse:

Ein Gedanke strömt nach dem anderen in meinen Sinn.

Und wenn ich in einem Moment unaufmerksam bin, dann vergesse ich die Worte des Pastors und denke stattdessen an die überbackenen Kartoffeln zum Mittagessen.

Was ist das Problem daran?

In diesem Moment verschwende ich meine Zeit.

Wieso?

Ich versuche ein Problem zu lösen, das nicht präsent ist. Es liegt in der Zukunft, auch wenn es nur 30 Minuten sind.

Und genau diesen großen Denkfehler machen die meisten Menschen.

Während sie auf der Arbeit sind, denken sie an ihre To-Do-Liste, die nach Feierabend auf sie wartet:

Einkaufen. Die Kinder abholen. Die Geburtstagsparty am Wochenende organisieren.

Somit stecken sie ihre Energie und Aufmerksamkeit in eine Sache, der sie sich ohnehin noch nicht widmen können.

Es ist, als würden sie zwischen 13 Browsertabs hin- und herspringen und vergessen, was ihre Aufgabe ist.

Das Schlimmste kommt aber noch:

Sie verpassen die Gelegenheit, den jetzigen Moment auszuschöpfen. Und somit verlieren sie täglich Stunden ihrer Zeit.

Was ist das Gegenmittel?

Die erste Fähigkeit der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn:

#1 Absorbieren: Wo auch immer du bist, sei dort.

Zwei Menschen umarmen sich vor der Kulisse eines Wasserkörpers, auf dem die Sonne sich spiegelt.

Nicht halbherzig. Nicht nur mit zwei Beinen und einem Ohr.

Sondern mit deinem ganzen Denken. Und ganzen Körper.

Schwamm oder Wand?

Der Tag unterteilt Menschen in zwei Kategorien:

Schwämme und Wände.

Was ist der Unterschied?

An Wänden perlt das Wasser ab. Diese Menschen versuchen, sich durch den Tag zu mogeln und ihn hinter sich zu bringen.

Schwämme hingegen saugen das Wasser auf. Sie gehen nicht durch den Tag – sie lernen von ihm.

Solche Menschen fangen die Impulse mit ihrem Herzen ein:

Die Emotionen. Das Wetter. Die Worte von Freunden. Die Umgebung.

Was heißt das für dich?

Bist du auf der Arbeit, dann konzentriere dich auf die Arbeit. Verbringst du Zeit mit deinen Freunden, dann höre ihnen zu und denke nicht an die Aufgaben von deinem Chef.

Kurz:

Spiel nicht, während du arbeitest. Und arbeite nicht, während du spielst.

Wozu führt das?

Mehr Ergebnisse in weniger Zeit. Mehr Vergnügen nach Feierabend.

Win/Win.

Wenn du so wie ich gelegentlich mit Körper und Gedanken an zwei verschiedenen Orten bist, dann hilft dir die nächste Fähigkeit, Korrekturen vorzunehmen.

#2 Warum sich dein Leben erst ändert, wenn du zurückblickst

Als Teenager landete ich in einem Teufelskreis:

Nachts legte ich mich nach 0 Uhr schlafen.

Die Rechnung dafür bekam ich sofort am nächsten Morgen, als ich mich die nächsten acht Schulstunden durchquälen musste.

Denn Müdigkeit – kam zuverlässiger als der Schulbus.

Im Unterricht konnte ich oft dem Lehrer nicht folgen und lenkte mich mit Freunden ab, bis der Schultag endlich vorbei war.

Nach der Schule hatte ich gegessen und mich schlafen gelegt.

Das Problem daran?

Nachts konnte ich nicht einschlafen. Am nächsten Morgen wachte ich wieder übermüdet auf.

Und so wiederholte ich meinen Alltag.

Jede Woche sagte ich mir:

Dieses Wochenende ist meine Gelegenheit, dieser Negativspirale zu entfliehen.

Weißt du, was sich nach dem Wochenende änderte?

Richtig:

Gar nichts.

Aus einer Woche wurden Monate. Aus Monaten Schuljahre. Sofern ich mich erinnere, hatte ich meine Lektion auch im Abitur nicht gelernt.

Die Moral der Geschichte?

„Verrückt ist, immer wieder dasselbe zu tun und dabei ein anderes Ergebnis zu erwarten.“ – Albert Einstein

Dies führt uns zur zweiten Fähigkeit der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn:

#2 Reflektieren – die Fähigkeit, die Vergangenheit zu analysieren und in die Zukunft zu investieren.

Jim nennt diesen Skill auch:

Die Kassetten erneut abspielen:

Ein Video erneut ansehen. Notizen herausgraben. Den Tag am Strand festhalten.

Eine Hand schreibt auf einem Notizblock.

Zum Reflektieren empfiehlt Jim Rohn mehrere Zeiten:

1)    5 Minuten am Ende des Tages

Schreibe auf, was du an dem Tag erlebt hast. Fange die Emotionen, Fehler und Erfolge ein:

  • Was lief gut?
  • Was könntest du beim nächsten Mal besser machen?
  • Was hat dich aufgeregt?
  • Was hat dich glücklich gemacht?

Ein Tag ist wie ein Mosaik deines Lebens. Und er kann vieles in Bewegung setzen.

Z.B. durch eine neue Entscheidung:

Früh schlafen gehen. Fünf Minuten Sport am Morgen.

Kleine Entscheidung. Große Auswirkungen. Keine Aufschieberitis.

Warum fängt es bei der täglichen Reflexion an?

Deine Verbesserungen multiplizieren sich.

Aus einem produktiven Tag wird eine produktive Woche. Ein Produktiver Monat. Ein produktives Jahr.

Was tun die meisten Menschen?

Sie unterschätzen die Auswirkungen eines einzelnen Tages. Oder noch schlimmer:

Einzelner Entscheidungen.

Dabei beeinflussen sich alle Entscheidungen gegenseitig.

Diese Nachlässigkeit führt zu Jim Rohns Formel für Misserfolg:

Ein paar Fehler im Urteilsvermögen, die täglich wiederholt werden.

Was heißt das für dich?

Heute hast du die Möglichkeit, neue Entscheidungen zu treffen.

Niemand verlangt von dir, dein gesamtes Leben von jetzt auf gleich umzukrempeln.

Aber ein winziger Schritt kann dein Neuanfang sein.

Wie einen Apfel essen oder zehn Minuten spazieren.

„Wenn du etwas haben willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast.“ – Thomas Jefferson

Und wenn für dich die 5 Minuten Tagebuch schreiben vor dem Schlafengehen ein Klacks sind, dann folgen hier weitere Zeiten, die Jim Rohn fürs Reflektieren rät:

2)    Eine Stunde am Ende der Woche

3)    Ein halber Tag am Ende des Monats

4)    Ein Wochenende am Ende des Jahres

Reflexion erfordert kein stundenlanges Grübeln. Noch Perfektionismus oder striktes Einhalten von Zeiten.

Nur ein Notizbuch und ein Stift.

Denn Reflexion ist nicht dein Meister. Sondern dein Diener.

An manchen Tagen schreibe ich nur zwei Sätze auf. An anderen freue ich mich, eine Liste von Entscheidungen zu erstellen. Mein Notizbuch kennt mich besser als meine Freunde – und urteilt weniger. 😉

Das Beste kommt aber noch:

Indem du deine Erkenntnisse, Verbesserungen oder Gefühle des Tages aufschreibst, merkst du es dir besser.

Schreiben – ist das Auffangnetz gesammelten Wissens.

Obendrauf:

Hältst du auf Papier fest, wie viel du in einem Tag, einer Woche oder einem Jahr geschafft hast.

Ein junger Mensch sitzt vor einem bunten Office-Hintergrund mit Blick auf einen aufgeklappten Laptop vor sich und hat beide Hände jubelnd erhoben, freut sich über etwas.

Das bringt Ordnung in deine Gedankenwelt, aktiviert dein Belohnungssystem und motiviert dich, weitere Verbesserungen vorzunehmen.

Deine Erfolge liefern dir neuen Kraftstoff für größere Ziele.

Es ist wie eine Flatrate, um Motivation zu tanken:

Einmal aufschreiben. Mehrmals aufladen.

Hinzu kommt:

Du verlierst deine Ziele nicht aus den Augen, weil Reflexion dich auf Kurs hält.

„Was du regelmäßig prüfst, vermehrt sich.“ T. Harv Eker

Ohne Notizen?

Ist das Leben wie ein unbeschrifteter Umzugskarton.

Gehen wir weiter zur nächsten Fähigkeit.

#3 Die Kunst, auf das Leben zu antworten

Vor 2000 Jahren wanderte Jesus von Stadt zu Stadt. Von Dörfern zu Dörfern.

Dabei heilte er Lahme. Blinde. Taube.

Sein Ruf verbreitete sich so stark, dass Menschen mehrere Tage zu Fuß marschierten, um seine Lehren zu hören und ihr Heilungswunder zu empfangen.

Eines Tages wurde Jesus innerlich aufgewühlt.

„Als er aber die Volksmenge sah, da hatte er (Jesus) Mitleid mit ihnen, weil sie wie ermattete und vernachlässigte Schafe waren, die keinen Hirten haben.“ Matthäus 9:36

Im Englischen steht:

„He was moved with compassion on them.“

Das Leid der Menschen berührte Jesus so heftig, dass er ihnen voller Mitgefühl helfen wollte.

Diese Geschichte beleuchtet die dritte Fähigkeit der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn:

#3 Reagieren – die Fähigkeit, auf das Leben zu antworten.

Das Leben soll dich nicht umbringen. Sondern bewegen.

Sprich:

Lass traurige Dinge dich traurig machen. Und freue dich an fröhlichen Dinge.

Brauchst du ein Beispiel?

Ein Film auf wahren Begebenheiten – wie Blindside.

Ein farbiger Junge wächst unter schwierigen Lebensbedingungen auf. Die Mutter ist drogenabhängig. Der Vater abwesend.

Doch eines Tages nimmt ihn eine wohlhabende Familie bei sich auf und gibt ihm Stabilität.

Sein neues Umfeld stärkt sein Selbstvertrauen und ermöglicht ihm den eine Karriere als Profifootballspieler in der NFL.

Inspirierend. Bewegend. Ergreifend.

Spürst du auch den Wunsch, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen?

Oder anders ausgedrückt:

Ein konkretes Problem zu lösen, das dir wichtig ist?

Worüber denkst du immer wieder nach? Diese Gedanken sind Hinweise von deinem Herzen.

Spoiler:

Es lohnt sich, ihnen zu folgen.

Warum?

Das erfährst du gleich noch.

Doch zuerst zeige ich dir die vierte Fähigkeit der Persönlichkeitsentwicklung.

#4 Der Hebel, der dein Wissen in Einfluss verwandelt

Stell dir vor:

Zweimal pro Woche liest du ein Buch.

Das angesammelte Wissen bildet neue Gehirnzellen, als würdest du ständig Wasser in einen Krug schütten.

Wiederholst du das, dann ist dein Krug eines Tages voll.

Was passiert danach?

Dein Krug kann kein weiteres Wasser aufnehmen.

Es sei denn…

Du kippst etwas von diesem Wasser wieder aus.

Genau das passiert bei der vierten Fähigkeit der Persönlichkeitsentwicklung:

#4 Teilen – der Hebel, der dein Wissen in Einfluss verwandelt.

Wie?

Deine neugewonnenen Erkenntnisse verschenkst du an deine Freunde, Familie und Arbeitskollegen.

Ein Mann und eine Frau stehen vor einem Whiteboard und erarbeiten gemeinsam Inhalte.

Von Jim lernte ich eine wertvolle Gewohnheit beim Lesen von Büchern:

Wenn ich eine neue Offenbarung bekomme, dann frage ich mich:

Wem würde dieses Wissen weiterhelfen?

Denn das Teilen von Wissen liefert 3 große Vorteile:

  1. Deine Kapazität steigt, mehr Wissen aufzunehmen.
  2. Wiederholung festigt den Eindruck.
  3. Du säst einen Samen, für den dir diese Person möglicherweise eines Tages danken wird.

Worte aufrichtiger Wertschätzung bringen dich weiter als Diesel oder Benzin es je könnten.

Erst recht – bei den jetzigen Preisen.

Was geschieht, wenn du das Wissen nicht benutzt?

Du verlierst es wieder.

So wie alles andere, das du nicht benutzt.

Warum?

Die Gehirnzellen bilden sich zurück.

Das Gute daran?

Alles, was du benutzt, wird größer.

Beispiele gefällig?

Kniebeuge stärken deine Beinmuskulatur.

Joggen vergrößert deine Ausdauer.

Und was du nur mit großer Mühe und Nachschlagen wieder anwenden kannst?

Die Formel zur Berechnung der Brennpunkte einer Ellipse.

Du merkst:

Teilen ist ein sicherer Weg, dein Wissen ins Langzeitgedächtnis zu befördern, damit es dir dein Leben lang dient und für dich arbeitet:

Der Zinseszins fürs Wissen.

Wer alles für sich behält, wird nur ärmer.

Bleibt nur noch die letzte und wichtigste Fähigkeit übrig, die gleichzeitig den größten Unterschied für deine Persönlichkeitsentwicklung ausmacht.

#5 Das magische Zeitfenster

Erinnerst du dich daran, wie du beim Spazieren, Lesen oder in einem Film plötzlich einen Einfall hattest, der in dir eine kindliche Begeisterung geweckt hat?

Als würden in deinem Kopf Feuerwerksraketen explodieren.

In diesem Moment ist die Idee wie Feuer:

Sie verzehrt dich.  Deine Emotionen sind heiß. Du kannst an nichts anderes denken.

In den nächsten 30 Minuten überlegst du, wie du diese Idee in deinem Leben umsetzen kannst.

Doch:

Wie viele von diesen Ideen sind heute Wirklichkeit geworden?

Die Wenigsten.

Das habe ich selbst erlebt.

Denn Ideen bringen einen großen Nachteil mit sich:

Genauso schnell wie sie kommen, verschwinden sie wieder.

Wenn… du dies nicht verhinderst.

Dafür gibt es einen einfachen Trick – die fünfte Fähigkeit der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn:

#5 Handeln – das magische Zeitfenster nutzen.

Warum geschieht es so häufig, dass eine Idee auf dem Friedhof landet, anstatt unser Leben zu verändern?

Wir nutzen das Zeitfenster nicht, in dem die Emotionen stark sind.

Jim nennt diese Fähigkeit auch:

Eine Emotion einfangen und aus ihr eine Disziplin entwickeln.

Der häufigste Todesgrund für Ideen

Wie im vorherigen Abschnitt bereits erklärt, verlieren wir alles, was wir nicht benutzen.

Das Gehirn ist da gnadenlos. Selbst – bei den besten Ideen.

Warum sterben die meisten Ideen?

Während wir über diese Idee nachdenken, kommen aus allen Ecken Zweifel, unser Unglaube und die Ratschläge unserer Eltern hervor, die wir in der Kindheit immer wieder gehört haben.

Träume ersetzen wir durch Phrasen wie: Bleib realistisch. Oder such´ dir einen sicheren Job.

Und so ersticken wir Ideen, bevor sie keimen und Früchte bringen. Wir verdrängen sie aus unserem Bewusstsein, als wären sie Schwerverbrecher.

Kurz:

Wir nutzen die Idee nicht und verlieren sie.

Wie werden Ideen also Realität?

Dazu male ich dir ein Bild.

Bereit?

Eine Idee ist wie eine befruchtete Eizelle. Bis sie mit deinen Augen sehen kannst, musst du sie wie ein Baby im Bauch tragen und vor dem Tod beschützen.

Dazu musst du konsequent Zweifel, Ängste, Unglauben und die Meinungen anderer Menschen bekämpfen.

Wie gelingt dir das?

Indem du die Idee umsetzt, solange die Emotionen heiß sind.

Wo auch immer dir der Einfall kommt, warte nicht zu lange. Je länger du wartest, desto kühler werden die Emotionen.

Schreib stattdessen die Idee auf.

Und geh einen winzigen Schritt in diese Richtung.

Blick auf Treppenstufen, auf denen ein Mensch gerade nach oben geht, wobei man den Menschen aber nur ab den Knien abwärts sieht.

Wieso?

Mit jedem Schritt wird deine Angst kleiner. Und deine Hoffnung größer.

Alle nötigen Anpassungen kannst du auf dem Weg vornehmen.

Das Beste kommt aber noch:

Der Mensch ist ein holistisches Wesen

Das heißt:

Jede Entscheidung beeinflusst die anderen.

Ein Apfel am Tag kann zu einem Spaziergang führen. Zum Lesen von Büchern. Zum Schreiben eines Tagebuchs. Zur Planung der Woche. Zu erreichten Zielen, tiefen Freundschaften und einem erfüllten Leben.

Es hat lange gedauert, bis ich die Tiefe dieser Erkenntnis verstand.

Doch heute weiß ich, dass jede noch so kleine Änderung das Potential hat, mein Leben für immer zu verändern.

Früher versuchte ich, große Verbesserungen an einem Tag vorzunehmen. Heute nehme ich mir ein Detail und verfeinere meine Arbeitsmoral, Kommunikation oder mein Finanzmanagement.

Die Idee?

1% besser werden.

Warum?

Von meinem Mentor lernte ich:

Das Leben ist ein Schneeball:

Zu Beginn ist das Rollen mühsam und es passiert nicht viel.

Doch jede Entscheidung multipliziert sich mit der anderen, sodass das Wachstum exponentiell ansteigt.

Anstatt Entscheidung isoliert zu betrachten, frage ich mich nun, wie meine Frucht in zehn Jahren aussieht, wenn ich eine Disziplin täglich wiederhole.

Eine Stunde täglich schreiben? Bringt nicht viel. Doch zehn Jahre? Es entstehen Bücher. Hunderte Blogartikel. Ein meisterhafter Schreibstil.

Tue ich nichts, dann verliere ich das Wenige, das ich habe.

„Wer hat, dem wird gegeben werden. Wer nicht hat, von dem wird auch das genommen, was er hat.“ – Jesus

Ein unfaires Gesetz des Erfolgs, das du im Kapitalismus findest: Die Reichen werden reicher. Die Armen werden ärmer.

Ob es gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten.

Fakt ist:

So funktioniert diese Welt.

Das wars.

Nun kennst du die 5 Fähigkeiten der Persönlichkeitsentwicklung nach Jim Rohn, die dich schneller ans Ziel bringen und verhindern, dass du dich im Kreis drehst.

Welche Minischritt gehst du heute, um auf die Überholspur zu wechseln?

Schreib es auf.

Sei erfolgreich,

Dein Waldemar

PS:

„Du musst nicht großartig sein, um zu starten. Aber du musst starten, um großartig zu werden.“ – Zig Ziglar

Über den Autor

Waldemar Färber ist Modedesigner und Blogger. Auf seinem Blog teilt er die Denkweisen, Gewohnheiten und Geheimnisse erfolgreicher Menschen. Hol dir seine 13 Lektionen der besten Sportler, Redner und Künstler.

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Bettina

Gründerin ZuRechtPsychologie

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